Rainer Wochele

«Der Flieger»

«Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.»

Joseph von Eichendorff

Hinter der erfundenen Geschichte lauert die recherchierte, die wahre Geschichte: Richard Recknagel, ein Original, siebenundfünfzig, Junggeselle, immer in Kniebundhosen, stets mit schwarzem Barett auf dem Kopf, ist Sprengmeister von Beruf – und ist Flieger aus Berufung und Leidenschaft. Ein sinnenfroher Kauz, hilfsbereit, poltrig, liebenswürdig, fromm auf seine Art, einer, der die Psalmen kennt und gewiß alle Tricks im Cockpit: die Fliegerei, sein Leben. Eines Tages aber sprengt sich R.R. auf dem Platz seines Fliegerclubs in die Luft. Ein Fanal. Doch warum? Und wofür? Rainer Wochele gelingt mit dieser kunstvollen Novelle eine komplexe Beziehungs- und Intrigen-Geschichte: eine Art raffinierter Seelenkrimi, in dem die deutsche Nazivergangenheit scharfe Schatten wirft. “Der Flieger”, das ist ein Drama um Lebensleidenschaft und Lebensängstlichkeit. Und ist auch eine große blinde Liebesgeschichte. Die Geschichte von der Liebesleidenschaft zur Fliegerei.

Der Flieger
Eine Novelle
Klöpfer&Meyer Verlag, Tübingen
240 Seiten, geb. mit Schutzumschlag,
19,90 Euro
ISBN 3-937667-61-X
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Rainer Wochele copyright 2004-2011 ff.